„Hinter uns liegt ein intensives Jahr: Es gab Umstellungen in der Organisation des Vereins, eine tolle Feier zu unserem 50- jährigen Jubiläum und eine spannende Medenrunde“. Mit dieser Zusammenfassung begrüßte Vorstand Wolfgang Harter die Mitglieder des TC Ottenhöfen zur diesjährigen Generalversammlung. In der „Schwarzwaldstube“ blickte Schriftführerin Lisa Roth zunächst auf die Aktivitäten des Vereins 2025 zurück, darunter die Vorbereitung der Anlage im Hasenwald durch Platzwart Wilfried Schnurr, das„Tschändelmänner“-Turnier in Ottersweier oder die Teilnahme am Dorfbrunnenfest. Anschließend ließ Sportwart Luca Hils die Spielzeit des vergangenen Jahres, die solide Ergebnisse brachte, Revue passieren: Die Herren 1 lagen am Ende der Medenrunde auf dem zweiten Tabellenplatz, das Damen 1-Team wurde in der Spielgemeinschaft mit Mösbachfünfter. Die Herren 50 belegten Rang vier. Auf dem dritten Platz landete das Damen 30-Team, das als TSG TC Fautenbach/ TC Kappelrodeck/ TC Ottenhöfen antrat. Ein kleiner Wermutstropfen: Nach einer spannenden Saison mussten die Herren 40 nach dem siebten Platz in der spielhöchsten Klasse des Verbandes, der Badenliga, den Weg in die Oberliga antreten. Luca Hils: „Die Ergebnisse aus dem letzten Jahr motivieren uns, dass es dieses Jahr für alle in der Tabelle weiter nach oben geht. Wir freuen uns auf spannendeSpiele“, so Hils.

Für Jugendwartin Claudia Miller war 2025 ein besonderes Jahr. Mit drei Jugendmannschaften (U9, U 10, U12 grün) konnte der Verein ein Nachwuchs-Team mehr als im Vorjahr melden. Darüber hinaus waren U15 Spielerinnen beim TC Fautenbach aktiv. „Alle haben für den TCO vollen Einsatz gezeigt. Vor allem diejenigen, die in der Runde erste Spielpraxis sammelten, können auf ihre Leistung stolz sein.“Grundlage dafür war der Einsatz der Jugendtrainer Max Roser, Leon Roser, Adrian Decker, Jürgen Köninger und Volker Köninger. Sie trainierten im Sommer 29 Kinder in verschiedenen Gruppen. Nach dem Wintertraining in den Hallen in Ottenhöfen, Seebach und Oberkirch das Ende März endet, starte der TCO 2026 erneut mit drei Jugend-Mannschaften in die Saison (U10, U12, U15 Juniorinnen). Claudia Miller: „Wir blicken mit Spannung auf die neue Spielzeit und freuen uns auf eine weitere Entwicklung unsere Kinder und Jugendlichen. Wir danken allen Trainer, Organisatoren, den unterstützenden Eltern und engagiertenVereinsmitgliedern.“

Vorstand Wolfgang Harter zeigte sich beeindruckt: „Wir konnten in den vergangenen Jahren einen großen Schritt nach vorne machen. Wir wollen in diesem Jahr mit interessierten Kindern zwei Mal die Woche trainieren und so die Jugend als Fundament des Vereins stärken.“ Derzeit hat der TC Ottenhöfen 145 Mitglieder, davon 114 aktiv und 31 passiv.

Mit Spannung erwartet wurde der Bericht des Kassenwartes. Im Jubiläumsjahr kann der TCO – neben den Mitgliedsbeiträgen – vor allen Dingen durch Zuwendungen von Sponsoren und den Arbeitseinsatz am Dorfbrunnenfest ein ausgeglichenes Konto vorweisen. Investiert wurde 2025 vor allem in das Training und die Jugendförderung, sowie die Jubiläumsfeier, die im November in der Mummelseehalle stattfand. „Unser Ziel war es, dass wir auch unser Jubiläum festlich und mit einem tollen Programm gestalten. Das ist uns gelungen. Vor allem dank der Unterstützung unserer Sponsoren, die schon seit vielen Jahren an unserer Seite sind“, sagte Wolfgang Harter, der den Kassenbericht erläuterte.

Die beiden Kassenprüfer Armin Lehnerer und Patrick Baßler stellten bei der Prüfung der Vereinskasse keinerlei Beanstandung fest. Alexander Roth führte in Vertretung von Bürgermeister Hans-Jürgen Decker anschließend die Entlastung des Gesamt- Vorstandes durch, die einstimmig angenommen wurde. Roth: „Die Gemeinde bedankt sich für euer Engagement, das ihr in unserem Dorf leistet. Vor allen Dingen für die Betreuung der Jugend im Verein sind wir sehr dankbar. Das ist unglaublich wichtig.“ Harter spielte den Ball zurück: „Wir bedanken uns für die Unterstützung der Jugendarbeit durch die Gemeinde. Das hilft uns, um weiter erfolgreiche Arbeit leisten zu können.“ Unter dem PunktVerschiedenes wurde anschließend vor allem über die Möglichkeit diskutiert, wie man das Vereinsleben im Clubhaus im Hasenwald wieder in Schwung bringen könnte. Ideen wurden gesammelt und sollen bereits bald mit Clubhausabenden oder Veranstaltungen umgesetzt werden.